Hanna Rumstedt / Bühnen im Haus der Statistik e.V.

Ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen

Der Titel Ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen spielt auf die Fragen an, warum es immer noch nicht besser steht, die Liebe im Alltag untergeht, die Ungerechtigkeit weiter besteht. Der nie versprochene Rosengarten wird durch das Projekt trotzdem gebaut – als Ort der nachbarschaftlichen Begegnung und des kulturellen Austauschs, an dem z.B. Aufführungen, Performances oder Konzerte stattfinden.

Auf der Freifläche an der Ecke Schillingstraße und Karl-Marx-Allee entsteht eine Bühne. Sie wird durch zwei Betonwände gerahmt, die die Wabenstruktur des Rosengartens am gegenüberliegenden Café Moskau wieder aufnehmen. An den Wänden sind in Leuchtschrift die Worte „nie“ und „versprochen“ angebracht.

So entsteht ein Schutzraum für die grundlegenden Fragen und Ideen, die ausgesprochen gehören, auch wenn sie unbedarft oder unrealistisch scheinen. Eröffnet wird der Rosengarten mit einem Theaterstück, das an verschiedenen Orten des Viertels gespielt und live per Kamera auf die Projektionsfläche des Rosengartens übertragen wird. Geplant ist eine Bearbeitung der Orestie von Aischylos, dem Paradebeispiel für den praktischen Entwurf einer demokratischen Utopie. Danach steht der Rosengarten der freien Theater- und Musikszene als Spielstätte zur Verfügung.

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